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Kulturelle Dynamik der Globalisierung Ost- und westeuropäische Transformationsprozesse aus sozialanthropologischer Perspektive
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
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Kulturelle Dynamik der Globalisierung Ost- und westeuropäische Transformationsprozesse aus sozialanthropologischer Perspektive
![]() ISBN 978-3-7001-3547-0 Print Edition Forschungsschwerpunkt Lokale Identitäten und überlokale Einflüsse 1
Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 728 Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie 6 2005 304 Seiten, broschiert, 22,5x15 cm € 66,00 Johanna Riegler ist stellvertretende Leiterin des Forschungsschwerpunkts „Lokale Identitäten und überlokale Einflüsse“ der Kommission für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Was ist eigentlich mit kultureller Dynamik gemeint? Und wie werden kulturelle Prozesse der Globalisierung analysiert? Dazu liefert der vorliegende Sammelband theoretische Begriffsarbeit in Kombination mit empirischen Forschungsergebnissen aus kultur- und sozialanthropologischer Perspektive.
Der erste Abschnitt des Bandes widmet sich der Neubewertung des kulturanthropologischen Forschungsterrains in der Globalisierungsdebatte. Im Zentrum der theoretischen Selbstreflexionen stehen die Begriffe Kultur, Identität/Differenz sowie der Terminus Globalisierung selbst (Andre Gingrich und Johanna Riegler). Ebenfalls auf theoretischer Ebene werden neue Konzepte zu Raum- und Zeitkategorien in der aktuellen Theoriebildung herausgearbeitet (Fernand Kreff).
Der zweite Abschnitt eröffnet die spezifische Ost-West-Perspektive der Publikation. Die Autorinnen widmen ihre Beiträge der veränderten Rolle des Nationalstaates und der verstärkten Bedeutung transnationaler Akteure und Institutionen. Anhand von Fallstudien werden so unterschiedliche Globalisierungsphänomene wie die Menschenrechtsdebatte in Serbien-Montenegro (Jelena Tošić), die Frauenrechtssituation in Armenien (Andrea Strasser), interkulturelles Lernen in westeuropäischen Schulen (Susanne Binder) sowie transnationale Verflechtungen der Reproduktionsmedizin (Eva Maria Knoll) analysiert.
Im letzten Abschnitt konzentriert sich die Ost-West-Perspektive auf sowjetisch/russische Transformationsprozesse, wofür bewusst ein interdisziplinärer Dialog gesucht wurde. Die Beiträge umfassen eine zeitgeschichtliche Analyse der 15 neuen Nationalstaatsgründungen nach dem Zerfall der Sowjetunion sowie einen sozio-ökonomischen Beitrag zu Transformationen der Klassenstrukturen im Übergang zur russischen Variante der Marktwirtschaft. Ein zusätzliches Fenster in den Osten öffnet die semiotische Betrachtung des sogenannten „Mythos vom Westen“ im postsozialistischen Russland (Bettina Brixa).
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