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Karl I. (IV.), der Erste Weltkrieg und das Ende der Donaumonarchie
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Karl I. (IV.), der Erste Weltkrieg und das Ende der Donaumonarchie ![]() ISBN 978-3-7001-3929-4 Print Edition ISBN 978-3-7001-4039-9 Online Edition Publikationen des Historischen Instituts beim Österreichischen Kulturforum in Rom, Abhandlungen 14
2007, 305 Seiten, einige SW-Abb., 29,7x20,9cm, broschiert € 78,70 Andreas Gottsmann ist Mitarbeiter am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom
Die Seligsprechung Kaiser Karls I. (1916–1918) lenkte Ende 2004 das Interesse der Öffentlichkeit nicht nur auf seine Person, sondern generell auf die Ereignisse in den beiden letzten Weltkriegsjahren. Das Österreichische Historische Institut in Rom lud aus diesem Anlass Wissenschafter aus Österreich, Italien, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Kroatien, Polen, der Ukraine, Rumänien und Ungarn zur Mitarbeit an einer umfassenden Publikation zu den politischen und kulturellen Entwicklungen in der Donaumonarchie dieser Zeit ein. In dem in drei Sprachen – Deutsch, Italienisch und Englisch – verfassten Sammelband bilden der Krieg gegen Italien, die österreichische und italienische Kriegspropaganda sowie die Lage der Italiener innerhalb der Habsburgermonarchie einen wichtigen Schwerpunkt. In drei Beiträgen wird die Haltung der großen politischen Lager Österreichs – der Christlichsozialen, der Sozialdemokraten und der Deutschnationalen – zum Kaiser, zum Ersten Weltkrieg sowie zum Fortbestand der Donaumonarchie und zu den Staatsreformplänen analysiert. Nicht nur die großen politischen Gruppierungen, auch die katholische Kirche schwankte zwischen Loyalität zur Monarchie und indirekter Befürwortung nationaler Selbständigkeitsbestrebungen. Der Entstehung der Nationalstaaten auf dem Gebiet der sich auflösenden Donaumonarchie ist deshalb ein weiterer Schwerpunkt gewidmet, wobei es vor allem um die Versuche Kaiser Karls geht, den Vielvölkerstaat durch einen nationalen Ausgleich zu retten, eine Idee, die allerdings von einem großen Teil der deutschen und ungarischen Führungsschicht abgelehnt wurde. Die nicht immer klare innen- und außenpolitische Linie des Kaisers trug trotz seines überzeugten Friedenswillens zu einem Prestigeverlust der Monarchie und schließlich zu seinem erzwungenen Thronverzicht bei. Karl von Habsburg-Lothringen musste sich infolge der gescheiterten Restaurationsversuche in Ungarn ins Exil nach Madeira zurückziehen, wo er im Jahre 1922 verstarb.
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In den Medien:
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