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Die Inschriften des Bundeslandes Niederösterreich Teil 3: Die Inschriften des Politischen Bezirks Krems
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
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Die Inschriften des Bundeslandes Niederösterreich Teil 3: Die Inschriften des Politischen Bezirks Krems ![]() ISBN 978-3-7001-3955-3 Print Edition ISBN 978-3-7001-6516-3 Online Edition Die Deutschen Inschriften 72
Wiener Reihe 3 2008, 671 Seiten, LXXI SW-Tafeln, 27,5x19,5cm, Leinen mit Schutzumschlag € 79,– Andreas Zajic ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Inschriften des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW Inschriften, überwiegend im öffentlichen Raum angebracht, stellen ein spezifisches Medium von Schriftlichkeit dar, bei dessen Interpretation möglichst interdisziplinär formulierte Fragen nach Auftraggeber, Funktion, Sprache, Text- und Schriftgestaltung sowie Material und Technik besondere Bedeutung haben.
Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften des Politischen Bezirks Krems (Niederösterreich) bis zum Jahr 1650 bieten einen aufschlussreichen Blick in die historische Entwicklung eines Kernraums österreichischer und mitteleuropäischer Geschichte, der mit dem Donauabschnitt zwischen Melk und Krems u. a. das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau umfasst.
In den inschriftlichen Quellen – Grab- und Bauinschriften, Stifter- und Gedenkinschriften, erklärende Beischriften zu Wandmalereien und Gemälden u. v. m. – spiegeln sich Repräsentation und Streben nach Memoria des landständischen Adels ebenso wie des wohlhabenden Bürgertums der landesfürstlichen Städte und Märkte, die als regionale und überregionale Handelsplätze Bedeutung besaßen. Die Rolle landfremder Grundherren für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region manifestiert sich in jenen Inschriften, die auf die zahlreichen bayerischen Klöster mit Weingartenbesitz an der Donau bzw. das Erzstift Salzburg verweisen.
Die 528 Katalognummern wurden für eine Edition nach den Richtlinien des von den Deutschen Akademien der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam erarbeiteten Corpus-Werks „Die Deutschen Inschriften“ gesammelt, bearbeitet und ausführlich kommentiert. Eine ausführliche Einleitung, ein umfangreicher Abbildungsteil und zahlreiche Register ergänzen und erschließen die Publikation. |
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In den Medien:
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