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Pseudo-altpersische Inschriften
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Pseudo-altpersische Inschriften ![]() ISBN 978-3-7001-3964-5 Print Edition ISBN 978-3-7001-3991-1 Online Edition Veröffentlichungen zur Iranistik 39
Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 2007, 136 Seiten + 32 Tafeln, broschiert, 22,5x15cm € 28,– Rüdiger Schmitt ist Professor der Vergleichenden Indogermanischen Sprachwissenschaft und Indoiranistik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken Der vorliegende Band enthält die erste systematische Untersuchung der Fälschungen von Inschriften in altpersischer Keilschrift. Veranlasst ist er dadurch, dass bei einem beschränkten (und obendrein recht formelhaften) Textcorpus wie dem der altpersischen Inschriften besonderes Augenmerk auf die Authentizität der Texte zu richten ist. Die dem Autor bekannten Fälschungen werden genauestens dokumentiert und so ausführlich wie nötig diskutiert, sowohl in philologisch-sprachwissenschaftlicher wie epigraphischer Hinsicht.
Zuvor stellt ein Kapitel solche Achaimenidentexte aus dem Altertum vor, die insofern nicht authentisch sind, als sie nicht von dem König stammen, der als ihr Autor genannt ist, da solche Texte zeigen können, wie der Beweis für die Unechtheit eines Textes zu führen ist. Gewissermaßen als Anhang werden moderne Nachbildungen solcher Keilschrifttexte zusammengestellt, wie es sie teils in Texten, die Schrift- und Sprachkundige neu formuliert haben, teils in Wiederverwendung alter echter Inschriften gibt.
Die Methoden der Fälscher und damit die einzelnen gefälschten Texte sind ganz unterschiedlich. Derartige allgemeine Fragen der Aufdeckung einer Fälschung, der nachträglichen Anbringung einer Inschrift oder des Umgangs mit nicht aus kontrollierten Ausgrabungen stammenden Objekten kommen zur Sprache. Dabei wird immer wieder deutlich, dass Inschriften längst kein Beweis dafür sind, dass die betreffenden Objekte echte „Antiquitäten“ sind.
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