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Aus Karl Brugmanns Jugenderinnerungen Eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Rüdiger Schmitt
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Aus Karl Brugmanns Jugenderinnerungen Eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Rüdiger Schmitt
![]() ISBN 978-3-7001-6542-2 Print Edition ISBN 978-3-7001-6707-5 Online Edition Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 786
Veröffentlichungen des Instituts für Iranistik 49 2009, 98 Seiten, broschiert 22,5x15 cm € 18,40 Rüdiger Schmitt ist emer. Professor für Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft und Indoiranistik der Universität des Saarlandes, Saarbrücken Gerhard Brugmann ist Generalmajor a. D. der deutschen Bundeswehr Der vorliegende Band enthält Auszüge aus den Jugenderinnerungen des Leipziger Indogermanisten Karl Brugmann (1849–1919), einer der "Großen" in der Geschichte dieses Faches. Ursprünglich Schüler von Georg Curtius, ist Brugmann unter dem Einfluss von August Leskien einer der führenden Köpfe der sog. 'Junggrammatiker' geworden. Dies führte 1876, als er den Nachweis führen konnte, dass die indogermanische Grundsprache auch silbische Nasale *m̥, *n̥ besaß (die in keiner der indogermanischen Einzelsprachen erhalten sind), und damit das von den Junggrammatikern vertretene Prinzip der Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze erhärtete, zu Auseinandersetzungen mit Curtius. Brugmanns Text schildert sein Leben bis zu der Litauen-Reise im Herbst 1880. Er beleuchtet also auch die kritische Phase in der Geschichte der Sprachwissenschaft um 1876 und die persönlichen Beziehungen der damals zumeist an der Leipziger Universität lehrenden Protagonisten der Junggrammatiker. Dadurch ergibt sich ein authentischeres Bild von Brugmann, als dies bisher möglich war, und die seinerzeitige Entwicklung der Sprachwissenschaft lässt sich ausgewogener beurteilen. Angefügt sind Auszüge aus der Brugmannschen Familienchronik, die zwei längere Auslandsreisen sowie die Voranfrage wegen einer Berufung nach Baltimore betreffen. In den Texten erwähnte Fakten und Personen sind, wo nötig, in Anmerkungen ausführlich kommentiert. Als Einführung ist ein Essay "Der 'Junggrammatiker' Karl Brugmann" vorangestellt.
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