Walter Pohl - Veronika Wieser (Hg.)


Der frühmittelalterliche Staat – europäische Perspektiven





ISBN 978-3-7001-6604-7
Print Edition
ISBN 978-3-7001-6938-3
Online Edition
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 386 
Forschungen zur Geschichte des Mittelalters  16 
2009,  616 Seiten, 29,7x21cm, broschiert
€  80,–   

Walter POHL
ist Professor für Geschichte des Mittelalters und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien

Veronika WIESER
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

„Staat“ im Frühmittelalter ist ein kontroverses Thema. Noch immer gibt es deutliche Unterschiede zwischen Methoden und Forschungsinteressen der verschiedenen europäischen Forschungstraditionen. Ziel dieses Bandes ist es, die nationalen Forschungstraditionen zum Thema zu überschreiten und dadurch die Debatte aus der einseitig rechtlich-institutionellen Sicht der älteren Forschung herauszulösen, um neue Gesichtspunkte aufzunehmen. Die Beiträge des Bandes zielen weniger auf die Lösung des terminologischen Problems, ob der Begriff „Staat“ für die frühmittelalterlichen Königreiche überhaupt anwendbar ist, sondern vielmehr auf die Frage, wie im damaligen Europa politische Integration gelingen konnte. Der erste Teil des Bandes enthält Studien zu verschiedenen europäischen Staaten der Zeit, von den ersten „barbarischen“ Königreichen auf römischem Boden zum Imperium der Ottonen und den frühen keltischen, slawischen und skandinavischen Reichen. Der zweite Teil beschäftigt sich in vergleichender Weise mit strukturellen Fragen, wobei jeweils mehrere Beiträge die Träger, Ressourcen, die symbolische Legitimation und die Grenzen des Staates behandeln. Die Autoren gehören zu den führenden Gelehrten ihres Faches. Insgesamt bietet der Band einen einzigartig breiten Überblick über das Thema. Er hilft zu verstehen, wie in der Interaktion von Monarchie und Aristokratie, kirchlichen und weltlichen Institutionen, Königtum und Volk überregionale Gemeinschaften enstanden, die eine Grundlage für die Entwicklung moderner Staaten in Europa boten.

The early medieval state is a controversial topic. Differences remain between European research traditions as to their respective methods and interests. The aim of this volume is to transcend national historiographies in the field. By overcoming the legal and institutional bias of older research, new points of view can be reached. The contributions assembled here are less concerned with the terminological problem of whether early medieval kingdoms should be called ‘states’ or not, than how political integration was possible in early medieval Europe. The first section of the book contains studies of different European states in different periods, from the first ‘barbarian kingdoms’ on Roman territory to the Ottonian empire and the early Celtic, Slavic and Scandinavian realms.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The second part addresses a number of structural issues in a comparative manner, with several contributions dealing with actors, resources, symbolic legitimation and limits of the state respectively. The authors are among the leading scholars in their fields, and the resulting overview is unique in its thematic range. The volume is a fundamental contribution to understanding the ways in which the interaction of monarchy and aristocracy, of ecclesiastic and lay institutions, of royalty and people helped create supra-regional realms which laid a basis for the construction of modern states in Europe.

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Forschungen zur Geschichte des Mittelalters  16 
2009,  616 Seiten, 29,7x21cm, broschiert
€  80,–   

Walter POHL
ist Professor für Geschichte des Mittelalters und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien

Veronika WIESER
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

„Staat“ im Frühmittelalter ist ein kontroverses Thema. Noch immer gibt es deutliche Unterschiede zwischen Methoden und Forschungsinteressen der verschiedenen europäischen Forschungstraditionen. Ziel dieses Bandes ist es, die nationalen Forschungstraditionen zum Thema zu überschreiten und dadurch die Debatte aus der einseitig rechtlich-institutionellen Sicht der älteren Forschung herauszulösen, um neue Gesichtspunkte aufzunehmen. Die Beiträge des Bandes zielen weniger auf die Lösung des terminologischen Problems, ob der Begriff „Staat“ für die frühmittelalterlichen Königreiche überhaupt anwendbar ist, sondern vielmehr auf die Frage, wie im damaligen Europa politische Integration gelingen konnte. Der erste Teil des Bandes enthält Studien zu verschiedenen europäischen Staaten der Zeit, von den ersten „barbarischen“ Königreichen auf römischem Boden zum Imperium der Ottonen und den frühen keltischen, slawischen und skandinavischen Reichen. Der zweite Teil beschäftigt sich in vergleichender Weise mit strukturellen Fragen, wobei jeweils mehrere Beiträge die Träger, Ressourcen, die symbolische Legitimation und die Grenzen des Staates behandeln. Die Autoren gehören zu den führenden Gelehrten ihres Faches. Insgesamt bietet der Band einen einzigartig breiten Überblick über das Thema. Er hilft zu verstehen, wie in der Interaktion von Monarchie und Aristokratie, kirchlichen und weltlichen Institutionen, Königtum und Volk überregionale Gemeinschaften enstanden, die eine Grundlage für die Entwicklung moderner Staaten in Europa boten.

The early medieval state is a controversial topic. Differences remain between European research traditions as to their respective methods and interests. The aim of this volume is to transcend national historiographies in the field. By overcoming the legal and institutional bias of older research, new points of view can be reached. The contributions assembled here are less concerned with the terminological problem of whether early medieval kingdoms should be called ‘states’ or not, than how political integration was possible in early medieval Europe. The first section of the book contains studies of different European states in different periods, from the first ‘barbarian kingdoms’ on Roman territory to the Ottonian empire and the early Celtic, Slavic and Scandinavian realms.

The second part addresses a number of structural issues in a comparative manner, with several contributions dealing with actors, resources, symbolic legitimation and limits of the state respectively. The authors are among the leading scholars in their fields, and the resulting overview is unique in its thematic range. The volume is a fundamental contribution to understanding the ways in which the interaction of monarchy and aristocracy, of ecclesiastic and lay institutions, of royalty and people helped create supra-regional realms which laid a basis for the construction of modern states in Europe.

In den Medien: 
  • Rechtsgeschichte, Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte 17, 2010


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