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Ajdovska Jama Palaeontology, Zoology and Archaeology of Ajdovska jama near Krsko in Slovenia
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Ajdovska Jama Palaeontology, Zoology and Archaeology of Ajdovska jama near Krsko in Slovenia
![]() ISBN 978-3-7001-7149-2 Print Edition ISBN 978-3-7001-7217-8 Online Edition Mitteilungen der Kommission für Quartärforschung 20
2011, 107 Seiten, zahlr. vierfarbige Abb., 30x21,5cm, Karton € 46,50 Martina Pacher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Paläontologie der Universität Wien Vida Pohar ist em. Professorin an der Universität Laibach Gernot Rabeder ist em. Professor am Institut für Paläontologie an der Universität Wien Die Ajdovska jama (Haidenhöhle) bei
Krsko in Slowenien ist eine kleine Durchgangshöhle, die in mehrfacher Hinsicht großes wissenschaftliches Interesse erweckte. Mehrere archäologische Grabungen ließen erkennen, dass die Höhle sowohl jungpleistozäne als auch frühholozäne Sedimente mit steinzeitlichen Funden und Faunenresten enthält. Bei der ersten
Grabung im Jahre 1938 wurde ein umfangreiches Fundgut geborgen, das dem Museum in Celje übergeben wurde, aber im 2. Weltkrieg zerstört worden ist.
Eine weitere Grabung im Jahre 1967 ließ erkennen, dass die Ajdovska jama auch eine überregional bedeutsame Nekropole des Neolithikums war.
Die folgenden Grabungskampagnen waren hauptsächlich den neolithischen Fundschichten gewidmet und brachten sensationelle Ergebnisse. bei diesen Grabungen wurden aber auch noch ungestörte Schichten angetroffen, die Höhlenbärenreste enthielten und daher dem Pleistozän zuzurechnen sind.
Die Schichtfolge zu klären sowie frische Proben für Altersbestimmungen und genetische Analysen zu gewinnen, waren die Hauptziele einer Grabungskampagne im Jahre 2001 in Kooperation der Universitäten Ljubljana und Wien bzw. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Die vorliegende Monographie ist vor allem den pleistozänen Faunelementen, besonders dem Höhlenbären gewidmet, der einer Höhlenbärenart angehörte, die bisher nur aus dem Hochgebirge bekannt war.
Über die neolithischen Funde wird eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse beigefügt, die schon andernorts publiziert worden sind. Ajdovska jama ist aber auch von großer zoologischer bedeutung. Sie ist Heimstätte einer großen Kolonie einer gefährdeten Fledermausart. Ein Artikel über das Leben der Mittelmeerhufeisennase in dieser Höhle bildet den Abschluss dieser Monographie. |
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
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