Michaela Lochner - Florian Ruppenstein (eds.)


Brandbestattungen von der mittleren Donau bis zur Ägäis zwischen 1300 und 750 v. Chr.

Cremation Burials in the Region between the Middle Danube and the Aegean, 1300 - 750 BC


Michaela LOCHNER
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Prähistorischen Kommission der ÖAW

Florian RUPPENSTEIN
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mykenischen Kommission der ÖAW




ISBN 978-3-7001-7260-4 Print Edition

Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse 448 
2013,  283 Seiten, zahlr. Abb., 29,5x21cm, broschiert
€  98,–   
     

Im Verlauf des 13. Jahrhunderts v. Chr. bildete sich in Mitteleuropa eine neue Kultur, in der die Leichenverbrennung vorherrschte und die nach der zumeist üblichen Niederlegung der Knochenreste in einem Gefäß – einer Urne – Urnenfelderkultur genannt wird. Der Wandel, die Toten nicht in Körpergräbern, sondern verbrannt in Urnen beizusetzen, vollzog sich im Verlauf der europäischen Bronzezeit in unterschiedlicher Intensität und in unterschiedlicher Ausprägung. Es ist wahrscheinlich, dass sich hinter dem Wandel des Bestattungsrituals weitreichende Veränderungen der Gesellschaft und der religiösen Vorstellungen verbergen, ohne dass es uns möglich wäre, diese im Einzelnen zu benennen. Im dem vorliegenden Kongressband werden der Durchführung der Bestattungen und dem Bestattungsritual in der Region zwischen Mitteleuropa und Griechenland besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Aspekte standen bisher nicht im Fokus der Forschung. Zur Klärung der Frage nach Kontakten und wechselseitigen Beeinflussungen zwischen den verschiedenen Regionen Mittel- und Südosteuropas werden sowohl überregionale Gemeinsamkeiten als auch lokale Eigenheiten diskutiert. Um zu einem besseren Verständnis dieser Vorgänge zu gelangen, kommen nicht nur Archäologen, sondern auch Anthropologen zu Wort. Der geografische Rahmen der in diesem Band vereinten Beiträge umfasst Österreich, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Griechenland. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

A change in burial customs took place in large parts of central Europe during the 13th century BC. The dead were no longer buried in inhumation graves –as was customary until then– but were burned and laid to rest in urns. This characteristic burial practice gave the name to the Urnfield culture that performed this rite. This transformation of burial customs is probably connected to far reaching changes in society and religious beliefs, which cannot, however, be determined in detail. In these conference proceed-ings particular attention is paid to the performance of burials and burial rites. Bioar-chaeologists in addition to archaeologists participate to enhance the understanding of these procedures. These important aspects were not hitherto in the focus of research. Supra-regional commonalities as well as local peculiarities are discussed to clarify the question of contacts and mutual influences between various regions in central and southeast Europe. The geographical frame of the contributions that are collected in this volume comprises Austria, Hungary, Rumania, Slovenia, Croatia, Bosnia-Herzegovina, Serbia and Greece.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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Brandbestattungen von der mittleren Donau bis zur Ägäis zwischen 1300 und 750 v. Chr.


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Florian RUPPENSTEIN
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mykenischen Kommission der ÖAW

Im Verlauf des 13. Jahrhunderts v. Chr. bildete sich in Mitteleuropa eine neue Kultur, in der die Leichenverbrennung vorherrschte und die nach der zumeist üblichen Niederlegung der Knochenreste in einem Gefäß – einer Urne – Urnenfelderkultur genannt wird. Der Wandel, die Toten nicht in Körpergräbern, sondern verbrannt in Urnen beizusetzen, vollzog sich im Verlauf der europäischen Bronzezeit in unterschiedlicher Intensität und in unterschiedlicher Ausprägung. Es ist wahrscheinlich, dass sich hinter dem Wandel des Bestattungsrituals weitreichende Veränderungen der Gesellschaft und der religiösen Vorstellungen verbergen, ohne dass es uns möglich wäre, diese im Einzelnen zu benennen. Im dem vorliegenden Kongressband werden der Durchführung der Bestattungen und dem Bestattungsritual in der Region zwischen Mitteleuropa und Griechenland besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Aspekte standen bisher nicht im Fokus der Forschung. Zur Klärung der Frage nach Kontakten und wechselseitigen Beeinflussungen zwischen den verschiedenen Regionen Mittel- und Südosteuropas werden sowohl überregionale Gemeinsamkeiten als auch lokale Eigenheiten diskutiert. Um zu einem besseren Verständnis dieser Vorgänge zu gelangen, kommen nicht nur Archäologen, sondern auch Anthropologen zu Wort. Der geografische Rahmen der in diesem Band vereinten Beiträge umfasst Österreich, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Griechenland. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

A change in burial customs took place in large parts of central Europe during the 13th century BC. The dead were no longer buried in inhumation graves –as was customary until then– but were burned and laid to rest in urns. This characteristic burial practice gave the name to the Urnfield culture that performed this rite. This transformation of burial customs is probably connected to far reaching changes in society and religious beliefs, which cannot, however, be determined in detail. In these conference proceed-ings particular attention is paid to the performance of burials and burial rites. Bioar-chaeologists in addition to archaeologists participate to enhance the understanding of these procedures. These important aspects were not hitherto in the focus of research. Supra-regional commonalities as well as local peculiarities are discussed to clarify the question of contacts and mutual influences between various regions in central and southeast Europe. The geographical frame of the contributions that are collected in this volume comprises Austria, Hungary, Rumania, Slovenia, Croatia, Bosnia-Herzegovina, Serbia and Greece.



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