Helmut RUMPLER - Anatol SCHMIED-KOWARZIK (Hg.)


Die Habsburgermonarchie 1848–1918
Band 11: Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg

2. Teil: Weltkriegsstatistik Österreich-Ungarn 1914-1918. Bevölkerungsbewegung, Kriegstote, Kriegswirtschaft


Helmut  RUMPLER
ist emer. Professor für Neuere Österreichische Geschichte an der Universität Klagenfurt

Anatol  Schmied-Kowarzik
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, Abteilung Geschichte der Habsburgermonarchie, der ÖAW




ISBN 978-3-7001-7531-5 Print Edition
ISBN 978-3-7001-7735-7 Online Edition

Die Habsburgermonarchie 1848-1918 11/2 
2013,  425 Seiten, 27x36,5cm,
€  157,–   
Fortsetzungspreis: €  146,–   

Der Band bietet in 77 Tabellen eine breitgefächerte statistische Dokumentation der Entwicklung Österreichs, Ungarns einschließlich Kroatien-Slawoniens und Bosnien-Herzegowinas im Zeitraum 1913 bis 1918, gegliedert nach den Themenbereichen Bevölkerungsentwicklung, Sanitätsverhältnisse, Strukturen der k.u.k. Armee, Kriegstote und militärische Krankenversorgung, zivile Versorgungslage und landwirtschaftliche Produktion, Kriegswirtschaft sowie Kriegsfinanzierung. Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen in fast allen Lebensbereichen. Der Frontdienst riss den Großteil der männlichen Bevölkerung aus seinen Lebens- und Berufsverhältnissen. Beim Militär trat an die Stelle des Garnisons- der Kriegsdienst. Der Kriegsverlauf löste Flüchtlingswellen aus und führte zu Zwangsevakuierungen, die Heimatlosen waren jahrelang in Barackenlagern oder Gemeinden interniert. Das immer größer werdende Heer der Kriegsgefangenen wurde teilweise zur Zwangsarbeit eingesetzt. Der Verlust an männlichen Arbeitskräften musste in allen Berufszweigen durch Frauenarbeit ausgeglichen werden. Währenddessen wurden die Produktion und das gesamte Verkehrswesen den militärischen Erfordernissen unterworfen, weite Bereiche des zivilen Lebens dem Kriegsrecht unterstellt. Darunter litt zwangsläufig die zivile Versorgung, besonders dramatisch jene im Lebensmittelbereich. Folge waren einerseits Hungerrevolten, die trotz Verbots ab 1917 zu einer explosionsartigen Streikbewegung führten und andererseits die Entstehung eines Schwarzmarktes begünstigten, der den Behörden die Kontrolle über Produktion und Verteilung entzog. Die finanziellen Kosten des Krieges hatten eine Staatsverschuldung zur Folge, die den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg langfristig schwer belastete.


Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

This volume presents in 77 tables a statistical documentation of developments in Austria, in Hungary including Croatia-Slavonia and in Bosnia-Herzegovina from 1913 to 1918: population movement, public health service, the imperial and royal army, war casualties and the Army Medical Service, civil supply and agricultural production, the war economy as well as war financing. The First World War had a dramatic impact on nearly all aspects of human life. Services on the front withdrew large parts of the male population from the civilian world. In military, garrison duty was exchanged for war duty. The war provoked waves of refugees and evacuations that were demanded by the military. These homeless persons were interned for years in barracks or in local communities. The growing masses of prisoners of war were largely forced to work. In all areas of production the loss of male labour had to be compensated for by women. Production and transportation were subordinated to military necessity, and large areas of civilian life were regulated by military law. In consequence, civil supply suffered unavoidably, especially and dramatically in the food sectors. The result was, on the one hand, hunger riots, which led to massive strike movements from 1917 onward, and, on the other hand, a black market, which little by little reduced the control of the state over production and distribution. The financial costs of war led to a national debt, which put a heavy, long-term load on economic reconstruction after the war.

Bestellung/Order


Die Habsburgermonarchie 1848–1918Band 11: Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg


ISBN 978-3-7001-7531-5
Print Edition
ISBN 978-3-7001-7735-7
Online Edition



Send or fax to your local bookseller or to:

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2,
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 905-0 Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at
UID-Nr.: ATU 16251605, FN 71839x Handelsgericht Wien, DVR: 0096385

Bitte senden Sie mir
Please send me
 
Exemplar(e) der genannten Publikation
copy(ies) of the publication overleaf


NAME


ADRESSE / ADDRESS


ORT / CITY


LAND / COUNTRY


ZAHLUNGSMETHODE / METHOD OF PAYMENT
    Visa     Euro / Master     American Express


NUMMER

Ablaufdatum / Expiry date:                      

    I will send a cheque           Vorausrechnung / Send me a proforma invoice
 
DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE

BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW), DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC)
X
BibTEX-Export:

X
EndNote/Zotero-Export:

X
RIS-Export:

X 
Researchgate-Export (COinS)

Permanent QR-Code

Thema: modern
Helmut RUMPLER - Anatol SCHMIED-KOWARZIK (Hg.)


Die Habsburgermonarchie 1848–1918
Band 11: Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg

2. Teil: Weltkriegsstatistik Österreich-Ungarn 1914-1918. Bevölkerungsbewegung, Kriegstote, Kriegswirtschaft



ISBN 978-3-7001-7531-5
Print Edition
ISBN 978-3-7001-7735-7
Online Edition
Die Habsburgermonarchie 1848-1918 11/2 
2013,  425 Seiten, 27x36,5cm,
€  157,–   
Fortsetzungspreis: €  146,–   

Helmut  RUMPLER
ist emer. Professor für Neuere Österreichische Geschichte an der Universität Klagenfurt

Anatol  Schmied-Kowarzik
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, Abteilung Geschichte der Habsburgermonarchie, der ÖAW

Der Band bietet in 77 Tabellen eine breitgefächerte statistische Dokumentation der Entwicklung Österreichs, Ungarns einschließlich Kroatien-Slawoniens und Bosnien-Herzegowinas im Zeitraum 1913 bis 1918, gegliedert nach den Themenbereichen Bevölkerungsentwicklung, Sanitätsverhältnisse, Strukturen der k.u.k. Armee, Kriegstote und militärische Krankenversorgung, zivile Versorgungslage und landwirtschaftliche Produktion, Kriegswirtschaft sowie Kriegsfinanzierung. Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen in fast allen Lebensbereichen. Der Frontdienst riss den Großteil der männlichen Bevölkerung aus seinen Lebens- und Berufsverhältnissen. Beim Militär trat an die Stelle des Garnisons- der Kriegsdienst. Der Kriegsverlauf löste Flüchtlingswellen aus und führte zu Zwangsevakuierungen, die Heimatlosen waren jahrelang in Barackenlagern oder Gemeinden interniert. Das immer größer werdende Heer der Kriegsgefangenen wurde teilweise zur Zwangsarbeit eingesetzt. Der Verlust an männlichen Arbeitskräften musste in allen Berufszweigen durch Frauenarbeit ausgeglichen werden. Währenddessen wurden die Produktion und das gesamte Verkehrswesen den militärischen Erfordernissen unterworfen, weite Bereiche des zivilen Lebens dem Kriegsrecht unterstellt. Darunter litt zwangsläufig die zivile Versorgung, besonders dramatisch jene im Lebensmittelbereich. Folge waren einerseits Hungerrevolten, die trotz Verbots ab 1917 zu einer explosionsartigen Streikbewegung führten und andererseits die Entstehung eines Schwarzmarktes begünstigten, der den Behörden die Kontrolle über Produktion und Verteilung entzog. Die finanziellen Kosten des Krieges hatten eine Staatsverschuldung zur Folge, die den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg langfristig schwer belastete.


This volume presents in 77 tables a statistical documentation of developments in Austria, in Hungary including Croatia-Slavonia and in Bosnia-Herzegovina from 1913 to 1918: population movement, public health service, the imperial and royal army, war casualties and the Army Medical Service, civil supply and agricultural production, the war economy as well as war financing. The First World War had a dramatic impact on nearly all aspects of human life. Services on the front withdrew large parts of the male population from the civilian world. In military, garrison duty was exchanged for war duty. The war provoked waves of refugees and evacuations that were demanded by the military. These homeless persons were interned for years in barracks or in local communities. The growing masses of prisoners of war were largely forced to work. In all areas of production the loss of male labour had to be compensated for by women. Production and transportation were subordinated to military necessity, and large areas of civilian life were regulated by military law. In consequence, civil supply suffered unavoidably, especially and dramatically in the food sectors. The result was, on the one hand, hunger riots, which led to massive strike movements from 1917 onward, and, on the other hand, a black market, which little by little reduced the control of the state over production and distribution. The financial costs of war led to a national debt, which put a heavy, long-term load on economic reconstruction after the war.



Inhaltsverzeichnisse und Leseproben sind frei zugänglich. Tables of Contents and Reading examples are freely accessible.
Vergessen Sie nicht das Login am Server, wenn Sie auf Kapitel zugreifen wollen, die nicht allgemein zugänglich sind.
Links zu diesen Dokumenten werden erst nach dem Login sichtbar.
Do not forget to Login on the server if you want to access chapters that are not freely accessible.
Links to these documents will only be visible after logon.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at