Reinhard Härtel - Cesare Scalon


Urkunden und Memorialquellen zur älteren Geschichte des Klosters Rosazzo





ISBN 978-3-7001-8055-5
Print Edition
ISBN 978-3-7001-8287-0
Online Edition
Publikationen des Historischen Instituts beim Österreichischen Kulturforum in Rom, 2. Abteilung, Quellen, 6. Reihe, 3. Band 
2018,  383 Seiten, 29,7x21cm, broschiert
€  120,-   
Open access

Reinhard Härtel
war Professor für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Graz

Cesare Scalon
war Professor für Lateinische Paläographie am Dipartimento di Studi storici der Universität Udine


Die Edition bildet den dritten Band der „Vorarbeiten zu einem Urkundenbuch des Patriarchats Aquileia“. Sie ergänzt damit die schon vorhandenen Ausgaben von Urkunden friaulischer Kirchen bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts. Die hier enthaltenen Texte waren der Forschung bisher teils völlig unbekannt (so eine Reihe von Erstnennungen von Orten im westlichen Slowenien). Andere sind jetzt erstmals im Wortlaut ediert, und wieder andere basieren nunmehr auf einer deutlich besseren Textgrundlage als in den bisher verfügbaren Ausgaben. Für die sogenannte „Chronik des Ossalco“ hat sich hierbei eine deutlich andere Entstehungsgeschichte und damit Deutung ergeben. Gleichsam als Nebenprodukt konnte für das klösterliche Spital S. Egidio dessen seit langem umstrittene Lokalisierung geklärt werden. Zu den Urkunden und ergänzenden Quellen tritt ein Verzeichnis von Schenkungen an das Kloster Rosazzo, welches aus den 1340er Jahren stammt. Dieses hat erst vor kurzem eine völlig neue Beurteilung erfahren, mit teils erheblichen chronologischen Neuansätzen bzw. der Neu-Identifizierung von Schenker-Persönlichkeiten. Die Ausgabe enthält daher auch eine ausführlich kommentierte Neuedition dieses Verzeichnisses. Die größte Besonderheit besteht in der gleichzeitigen Neuedition des Rosazzer Necrologiums. In der Tat ist die Verflechtung der Texte des Schenkungen-Verzeichnisses mit den Daten dieser Quelle ganz ungewöhnlich eng. Das ausführlich kommentierte Necrologium, das nach seiner Erstausgabe durch Vincenzo Joppi (1900) an sich schon eine Neuausgabe verdiente, bildet nun die ideale Vervollständigung des Rosazzer Quellenmaterials des hohen und des beginnenden Spätmittelalters. Selbstverständlich sind nicht nur die in den Texten vorkommenden Orts- und Personennamen durch Register erschlossen, sondern ebenso auch die Eigentümlichkeiten der hochmittelalterlichen Rechtssprache in ihrer Phrasenbildung insgesamt.

Veröffentlicht mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The edition at hand forms the third volume of the series Preliminary Works to a Codex Diplomaticus of the Patriarchy of Aquileia. So it completes the already existing chartularies of monasteries in Friuli until the middle of the 13th century. Parts of the edited texts have been totally unknown to the researchers (e. g. some villages of western Slovenia appear here for the first time). Other documents are now first published in a full-text edition, others are now available in an edition based on much better manuscript sources than before. Even for the so-called “Chronicle of Ossalco” a different genesis can be presented now, and consequently a new interpretation. A ‘side-product’ was the possibility to fix the greatly disputed locating of the monastic hospital of S. Egidio. In addition to the documents and to some complementary sources there is also a register of donations to the monastery of Rosazzo, which was written in the 1340s. This is well known, but only shortly this register has completely been interpreted anew and consequently there have been important changes of chronological data and some new identifications of donators. That is why the book contains also a new edition of that register together with a detailed comment. The most significant aspect of the edition at hand is the fact that documentary texts go alongside with the new edition of the necrology of Rosazzo. The connection between the texts of the donation-list and the data of the necrology is indeed uncommonly close. The necrology was first edited by Vincenzo Joppi in 1900 and it seemed high time to be re-published anyway. Now the new edition of the necrology, commented in great detail, forms the ideal completion of the Rosazzo sources in the period from the 11th to the 13th century. It is self-evident that not only the names of places and persons in the texts have been indexed and identified, but also the peculiarities of the legal phraseology of the Middle Ages are listed up.

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