Gundela Bobeth


Klavierlieder von Wiener Zeitgenossen Haydns, Mozarts und Schuberts





ISBN 978-3-7001-8075-3
Print Edition

Klingende Forschung 6 
Tondokumente aus dem Phonogrammarchiv  39 
2017,  Audio CD,
€  19,90   

Gundela Bobeth
ist Habilitandin an der Universität Wien und Leiterin eines SNF-Projektes zur Wiener Liedkultur um 1800


Die CD rückt ein vier Jahrzehnte umspannendes Repertoire Wiener Liedkomposition in den Mittelpunkt, wie es nur selten im Programm von Liederabenden oder Tonträger-Einspielungen zu finden ist. Die meisten der hier versammelten Stücke (die Lieder Haydns, Mozarts, Beethovens und Schuberts ausgenommen) sind heute kaum mehr bekannt; einige dürften nach rund 200-jährigem Archivdasein zum ersten Mal wieder vor Publikum vorgetragen worden sein. Komponiert im Wien der Zeit zwischen Josephinismus und Wiener Kongress, erfreuten sich deutschsprachige Klavierlieder in den privaten und halböffentlichen Musiksalons der Wiener Intellektuellenzirkel zunehmender Beliebtheit und bildeten – nicht zuletzt als Ausdruck eines erstarkenden bürgerlichen Selbstverständnisses – einen integralen Bestandteil der musikalischen Alltagskultur. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aber wurden sie vom neuen, mit Franz Schubert assoziierten Liedideal der Romantik verdrängt und gerieten bald in Vergessenheit. Wie umfangreich, vielfältig und spannend das seit den 1770er Jahren in Wien entstandene Liedrepertoire tatsächlich war, zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt von Gundela Bobeth zur Wiener Liedkultur um 1800, das den bislang angenommenen Quellenbestand auf rund das Dreifache erweitert und zu einer grundlegenden Neubewertung dieses lange vernachlässigten Kapitels Wiener Musikgeschichte beiträgt. Knut Schoch und Henning Lucius erwecken erstmals eine repräsentative Auswahl aus dem reichen Repertoire zu neuem Leben und vermitteln einen Eindruck von der bemerkenswerten Bandbreite Wiener Liedkompositionen, angefangen von den ersten gedruckten Liedersammlungen bis zu der Zeit des jungen Schubert.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

The CD focuses on a repertoire of Viennese song composition spanning four decades, which is rarely found in the programs of song recitals or recordings. Most of the pieces assembled here (except the songs of Haydn, Mozart, Beethoven, and Schubert) are hardly known today. Some of them are supposed to have been presented to the public for the first time after more than 200 years in the archive. Composed in the Viennese period between Josephinism and the Congress of Vienna, German-language piano songs enjoyed increasing popularity in the private and semi-public music salons of the Viennese intellectual circles. Already in the first half of the 19th century, they were replaced by the new romantic ideal of song associated with Franz Schubert, and soon fell into oblivion. A recent research project by Gundela Bobeth on the Viennese song culture around 1800 emphasizes the extensity and diversity of the exciting repertoire that was created since the 1770s in Vienna. The project has tripled the available source materials and contributed to a fundamental re-evaluation of this long neglected chapter of Viennese music history. Knut Schoch and Henning Lucius revive a representative selection from this rich repertoire for the first time and give an impression of the remarkable range of Viennese song compositions, from the early printed song collections to the time of the young Schubert.

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Klavierlieder von Wiener Zeitgenossen Haydns, Mozarts und Schuberts


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Gundela Bobeth


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ist Habilitandin an der Universität Wien und Leiterin eines SNF-Projektes zur Wiener Liedkultur um 1800

Die CD rückt ein vier Jahrzehnte umspannendes Repertoire Wiener Liedkomposition in den Mittelpunkt, wie es nur selten im Programm von Liederabenden oder Tonträger-Einspielungen zu finden ist. Die meisten der hier versammelten Stücke (die Lieder Haydns, Mozarts, Beethovens und Schuberts ausgenommen) sind heute kaum mehr bekannt; einige dürften nach rund 200-jährigem Archivdasein zum ersten Mal wieder vor Publikum vorgetragen worden sein. Komponiert im Wien der Zeit zwischen Josephinismus und Wiener Kongress, erfreuten sich deutschsprachige Klavierlieder in den privaten und halböffentlichen Musiksalons der Wiener Intellektuellenzirkel zunehmender Beliebtheit und bildeten – nicht zuletzt als Ausdruck eines erstarkenden bürgerlichen Selbstverständnisses – einen integralen Bestandteil der musikalischen Alltagskultur. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aber wurden sie vom neuen, mit Franz Schubert assoziierten Liedideal der Romantik verdrängt und gerieten bald in Vergessenheit. Wie umfangreich, vielfältig und spannend das seit den 1770er Jahren in Wien entstandene Liedrepertoire tatsächlich war, zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt von Gundela Bobeth zur Wiener Liedkultur um 1800, das den bislang angenommenen Quellenbestand auf rund das Dreifache erweitert und zu einer grundlegenden Neubewertung dieses lange vernachlässigten Kapitels Wiener Musikgeschichte beiträgt. Knut Schoch und Henning Lucius erwecken erstmals eine repräsentative Auswahl aus dem reichen Repertoire zu neuem Leben und vermitteln einen Eindruck von der bemerkenswerten Bandbreite Wiener Liedkompositionen, angefangen von den ersten gedruckten Liedersammlungen bis zu der Zeit des jungen Schubert.

The CD focuses on a repertoire of Viennese song composition spanning four decades, which is rarely found in the programs of song recitals or recordings. Most of the pieces assembled here (except the songs of Haydn, Mozart, Beethoven, and Schubert) are hardly known today. Some of them are supposed to have been presented to the public for the first time after more than 200 years in the archive. Composed in the Viennese period between Josephinism and the Congress of Vienna, German-language piano songs enjoyed increasing popularity in the private and semi-public music salons of the Viennese intellectual circles. Already in the first half of the 19th century, they were replaced by the new romantic ideal of song associated with Franz Schubert, and soon fell into oblivion. A recent research project by Gundela Bobeth on the Viennese song culture around 1800 emphasizes the extensity and diversity of the exciting repertoire that was created since the 1770s in Vienna. The project has tripled the available source materials and contributed to a fundamental re-evaluation of this long neglected chapter of Viennese music history. Knut Schoch and Henning Lucius revive a representative selection from this rich repertoire for the first time and give an impression of the remarkable range of Viennese song compositions, from the early printed song collections to the time of the young Schubert.



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