Karin REICH - Elena ROUSSANOVA


Karl Kreil und der Erdmagnetismus

Seine Korrespondenz mit Carl Friedrich Gauß im historischen Kontext


Karin REICH
ist Mitglied mehrerer deutscher und internationaler Akademien der Wissenschaften, u. a. korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der Akademie von Carl Friedrich Gauß.

Elena ROUSSANOVA
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig




ISBN 978-3-7001-8186-6 Print Edition
ISBN 978-3-7001-8388-4 Online Edition

Veröffentlichungen zur Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin 68 
Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse  508 
2018,   272 Seiten, 29,7x21cm, broschiert,
€  89,–   

Karl Kreil (1798–1862), Astronom, Meteorologe und Geomagnetiker, galt und gilt noch heute in Österreich als ein Wissenschaftler, dessen Schaffen ganz besondere Beachtung verdient: Er war der Gründer der K. K. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien, die noch heute unter dem leicht geänderten Namen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) existiert. In Ried in Oberösterreich geboren, erfuhr Kreil zunächst im Stift in Kremsmünster eine umfassende naturwissenschaftliche Ausbildung. Nachdem er 1819 bis 1821 an der Universität Wien Jurisprudenz und Naturwissenschaften studiert hatte, wurde er 1827 Assistent an der Wiener Sternwarte bei Joseph Johann Littrow. Im Jahre 1831 wechselte er an die Brera-Sternwarte in Mailand, sieben Jahre später an die Sternwarte in Prag und 1851 an die von ihm gegründete Central-Anstalt in Wien. Die erdumspannende Erforschung des Erdmagnetismus wurde anfangs vor allem in Großbritannien und in Russland gefördert. Mit Kreils Tätigkeit begannen auch in Österreich systematische erdmagnetische Beobachtungen, und zwar bereits 1835 in Mailand sowie ab 1838 zusätzlich auch in Prag. Die Sternwarten in diesen Städten wurden Mitglieder des Göttinger Magnetischen Vereins, den Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber 1834 ins Leben gerufen hatten. Ab 1852 wurden die erdmagnetischen Beobachtungen von Kreil in Wien fortgesetzt. Im Mittelpunkt der vorliegenden Monographie steht Karl Kreil als Geomagnetiker. Der zwischen Carl Friedrich Gauß in Göttingen und Kreil geführte Briefwechsel, dem zweifellos eine herausragende wissenschaftshistorische Bedeutung zukommt, ermöglicht einen detaillierten Einblick in Kreils erdmagnetische Beobachtungen und Forschungen sowie in die Beziehungen zwischen den beiden Briefpartnern. Erhalten geblieben sind 31 Briefe und 24 Beobachtungsprotokolle aus der Zeit von 1835 bis 1843. Die Autorinnen legen eine Edition dieser und weiterer unveröffentlichter Materialien vor und betten diese in einen breiten wissenschaftshistorischen Kontext ein.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

Karl Kreil (1798–1862), astronomer, meteorologist, and geomagneticist, was a scientist in Austria whose work deserves particular attention. He was the founder of the K. K. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Vienna, which still exists today, though the name has been modified slightly to Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Born in Ried in Upper Austria, Kreil received his first relevant scientific education in the convent of Kremsmünster. During the years 1819 to 1821 he studied law and sciences at the University of Vienna; in 1827 he became the assistant at the observatory in Vienna, where Joseph Johann Littrow was the head. In 1831 he obtained a position at the Brera Observatory in Milan, followed seven years later by one at the observatory in Prague, and in 1851 in Vienna at the Central-Anstalt, which he himself had founded. Worldwide research in geomagnetism was originally supported especially in Great Britain and in Russia. In Austria it was Karl Kreil who initiated the first systematic geomagnetic observations; these began in Milan in 1835, and in Prague in 1838. The observatories of these two cities became members of the Göttinger Magnetischer Verein, which had been founded by Carl Friedrich Gauss and Wilhelm Weber in 1834. From 1852 Kreil continued his geomagnetic observations in Vienna. The focus of the present monograph is on Karl Kreil as geophysicist and his research on geomagnetism. The correspondence exchanged between Gauss in Göttingen and Kreil plays a major role. It allows a detailed insight into Kreil’s geomagnetic observations and research, as well as into the relationship between the two scientists. 31 letters and 24 protocols of observations written between the years 1835 and 1843 have been preserved. The authors of the book present an edition of this material as well as of other unpublished documents in a broad context of history of science.

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Karl Kreil (1798–1862), Astronom, Meteorologe und Geomagnetiker, galt und gilt noch heute in Österreich als ein Wissenschaftler, dessen Schaffen ganz besondere Beachtung verdient: Er war der Gründer der K. K. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien, die noch heute unter dem leicht geänderten Namen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) existiert. In Ried in Oberösterreich geboren, erfuhr Kreil zunächst im Stift in Kremsmünster eine umfassende naturwissenschaftliche Ausbildung. Nachdem er 1819 bis 1821 an der Universität Wien Jurisprudenz und Naturwissenschaften studiert hatte, wurde er 1827 Assistent an der Wiener Sternwarte bei Joseph Johann Littrow. Im Jahre 1831 wechselte er an die Brera-Sternwarte in Mailand, sieben Jahre später an die Sternwarte in Prag und 1851 an die von ihm gegründete Central-Anstalt in Wien. Die erdumspannende Erforschung des Erdmagnetismus wurde anfangs vor allem in Großbritannien und in Russland gefördert. Mit Kreils Tätigkeit begannen auch in Österreich systematische erdmagnetische Beobachtungen, und zwar bereits 1835 in Mailand sowie ab 1838 zusätzlich auch in Prag. Die Sternwarten in diesen Städten wurden Mitglieder des Göttinger Magnetischen Vereins, den Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber 1834 ins Leben gerufen hatten. Ab 1852 wurden die erdmagnetischen Beobachtungen von Kreil in Wien fortgesetzt. Im Mittelpunkt der vorliegenden Monographie steht Karl Kreil als Geomagnetiker. Der zwischen Carl Friedrich Gauß in Göttingen und Kreil geführte Briefwechsel, dem zweifellos eine herausragende wissenschaftshistorische Bedeutung zukommt, ermöglicht einen detaillierten Einblick in Kreils erdmagnetische Beobachtungen und Forschungen sowie in die Beziehungen zwischen den beiden Briefpartnern. Erhalten geblieben sind 31 Briefe und 24 Beobachtungsprotokolle aus der Zeit von 1835 bis 1843. Die Autorinnen legen eine Edition dieser und weiterer unveröffentlichter Materialien vor und betten diese in einen breiten wissenschaftshistorischen Kontext ein.

Karl Kreil (1798–1862), astronomer, meteorologist, and geomagneticist, was a scientist in Austria whose work deserves particular attention. He was the founder of the K. K. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Vienna, which still exists today, though the name has been modified slightly to Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Born in Ried in Upper Austria, Kreil received his first relevant scientific education in the convent of Kremsmünster. During the years 1819 to 1821 he studied law and sciences at the University of Vienna; in 1827 he became the assistant at the observatory in Vienna, where Joseph Johann Littrow was the head. In 1831 he obtained a position at the Brera Observatory in Milan, followed seven years later by one at the observatory in Prague, and in 1851 in Vienna at the Central-Anstalt, which he himself had founded. Worldwide research in geomagnetism was originally supported especially in Great Britain and in Russia. In Austria it was Karl Kreil who initiated the first systematic geomagnetic observations; these began in Milan in 1835, and in Prague in 1838. The observatories of these two cities became members of the Göttinger Magnetischer Verein, which had been founded by Carl Friedrich Gauss and Wilhelm Weber in 1834. From 1852 Kreil continued his geomagnetic observations in Vienna. The focus of the present monograph is on Karl Kreil as geophysicist and his research on geomagnetism. The correspondence exchanged between Gauss in Göttingen and Kreil plays a major role. It allows a detailed insight into Kreil’s geomagnetic observations and research, as well as into the relationship between the two scientists. 31 letters and 24 protocols of observations written between the years 1835 and 1843 have been preserved. The authors of the book present an edition of this material as well as of other unpublished documents in a broad context of history of science.



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