Johannes FEICHTINGER – Heidemarie UHL (Hg.)


Die Akademien der Wissenschaften in Zentraleuropa im Kalten Krieg

Transformationsprozesse im Spannungsfeld von Abgrenzung und Annäherung



ISBN 978-3-7001-8198-9
Print Edition
ISBN 978-3-7001-8391-4
Online Edition
Sitzungsbericht der philosophisch-historischen Klasse 890 
2018,  565 Seiten, 22,5x15 cm, broschiert 
 
€  68,--   
     
Open access

Johannes  Feichtinger
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der ÖAW und Dozent für Neuere Geschichte an der Universität Wien

Heidemarie  Uhl
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖAW und Dozentin für Allgemeine Zeitgeschichte an der Universität Graz


Im Kalten Krieg wurde die Systemkonkurrenz zwischen Ost und West auch im Feld der Wissenschaften ausgetragen. Der vorliegende Band thematisiert Akademien der Wissenschaften in Zentraleuropa diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs in der Zeit des frühen Kalten Krieges (und fallweise darüber hinaus). Vertreten sind Akademien in den sozialistischen Staaten (die Slowenische Akademie der Wissenschaften und Künste, die Akademie der Volksrepublik Rumänien, die Ungarische Akademie der Wissenschaften, die Polnische Akademie der Wissenschaften, die Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften und die Slowakische Akademie der Wissenschaften), Akademien der Wissenschaften im geteilten Deutschland (die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, die Sächsische Akademie der Wissenschaften, die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und schließlich die Leopoldina in Halle/Saale als gesamtdeutsche Akademie der Naturforscher) sowie die Österreichische Akademie der Wissenschaften. Der vorliegende Band ermöglicht erstmals einen vergleichenden Blick auf Akademien der Wissenschaften in Zentraleuropa im Kalten Krieg. Die übergreifende Fragestellung richtet sich zum einen auf Kontinuitäten und Zäsuren innerhalb der Akademien, zum anderen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ‚westlichem‘ und sozialistischem Akademiemodell. Die Akademien sozialistischen Typs wurden bald zu groß angelegten Forschungsträgern ausgebaut, während die ,westlichen‘ Akademien reine Gelehrtengesellschaften blieben. Eine Position zwischen diesen beiden Modellen nimmt die Österreichische Akademie der Wissenschaften ein. In diesem Band werden vielfach erstmals Forschungsergebnisse zu ostmitteleuropäischen Akademien im Kalten Krieg in einer westeuropäischen Sprache zugänglich gemacht. Mit dem innovativen Konzept einer transnational vergleichenden Perspektive wird wissenschaftliches Neuland erschlossen, von dem Impulse für künftige Forschungen ausgehen sollen.

Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

During the Cold War, the systemic rivalry between East and West was also carried out in the field of scholarship. This volume examines the Academies of Sciences in Central Europe on either side of the Iron Curtain in the early stages of the Cold War (and in some cases beyond). These include academies in the Socialist states (the Slovenian Academy of Sciences and Arts, the Romanian People’s Republic Academy, the Hungarian Academy of Sciences, the Polish Academy of Sciences, the Czechoslovakian Academy of Sciences, and the Slovakian Academy of Sciences), academies in divided Germany (the German Academy of Sciences at Berlin, the Saxon Academy of Sciences, the Bavarian Academy of Sciences and Humanities, the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, and finally the Leopoldina in Halle/Saale as the all-German Academy of Sciences), and the Austrian Academy of Sciences. This volume offers for the first time a comparative perspective on the Central European Academies of Sciences during the Cold War. The overarching focus lies on the one hand on continuities and ruptures within the academies and on the other hand on commonalities and differences between the ‘Western’ and Socialist models of the academy. The academies of the Socialist type were soon expanded into comprehensive carriers of science and scholarship, while the ‘Western’ academies remained purely societies of scholars. The Austrian Academy of Sciences occupies a middle position between these two models. Many of the findings on the academies of East Central Europe during the Cold War presented in this volume are here made accessible in a Western European language for the first time. The innovative conception of a transnational comparison opens up new scholarly terrain and is intended to offer impulses for further research in the future.

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Die Akademien der Wissenschaften in Zentraleuropa im Kalten Krieg


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Johannes  Feichtinger
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der ÖAW und Dozent für Neuere Geschichte an der Universität Wien

Heidemarie  Uhl
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖAW und Dozentin für Allgemeine Zeitgeschichte an der Universität Graz

Jens Thiel
S.  429 - 454
Published Online:  2018/08/02 10:31:18
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Im Kalten Krieg wurde die Systemkonkurrenz zwischen Ost und West auch im Feld der Wissenschaften ausgetragen. Der vorliegende Band thematisiert Akademien der Wissenschaften in Zentraleuropa diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs in der Zeit des frühen Kalten Krieges (und fallweise darüber hinaus). Vertreten sind Akademien in den sozialistischen Staaten (die Slowenische Akademie der Wissenschaften und Künste, die Akademie der Volksrepublik Rumänien, die Ungarische Akademie der Wissenschaften, die Polnische Akademie der Wissenschaften, die Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften und die Slowakische Akademie der Wissenschaften), Akademien der Wissenschaften im geteilten Deutschland (die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, die Sächsische Akademie der Wissenschaften, die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Heidelberger Akademie der Wissenschaften und schließlich die Leopoldina in Halle/Saale als gesamtdeutsche Akademie der Naturforscher) sowie die Österreichische Akademie der Wissenschaften. Der vorliegende Band ermöglicht erstmals einen vergleichenden Blick auf Akademien der Wissenschaften in Zentraleuropa im Kalten Krieg. Die übergreifende Fragestellung richtet sich zum einen auf Kontinuitäten und Zäsuren innerhalb der Akademien, zum anderen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ‚westlichem‘ und sozialistischem Akademiemodell. Die Akademien sozialistischen Typs wurden bald zu groß angelegten Forschungsträgern ausgebaut, während die ,westlichen‘ Akademien reine Gelehrtengesellschaften blieben. Eine Position zwischen diesen beiden Modellen nimmt die Österreichische Akademie der Wissenschaften ein. In diesem Band werden vielfach erstmals Forschungsergebnisse zu ostmitteleuropäischen Akademien im Kalten Krieg in einer westeuropäischen Sprache zugänglich gemacht. Mit dem innovativen Konzept einer transnational vergleichenden Perspektive wird wissenschaftliches Neuland erschlossen, von dem Impulse für künftige Forschungen ausgehen sollen.

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During the Cold War, the systemic rivalry between East and West was also carried out in the field of scholarship. This volume examines the Academies of Sciences in Central Europe on either side of the Iron Curtain in the early stages of the Cold War (and in some cases beyond). These include academies in the Socialist states (the Slovenian Academy of Sciences and Arts, the Romanian People’s Republic Academy, the Hungarian Academy of Sciences, the Polish Academy of Sciences, the Czechoslovakian Academy of Sciences, and the Slovakian Academy of Sciences), academies in divided Germany (the German Academy of Sciences at Berlin, the Saxon Academy of Sciences, the Bavarian Academy of Sciences and Humanities, the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, and finally the Leopoldina in Halle/Saale as the all-German Academy of Sciences), and the Austrian Academy of Sciences. This volume offers for the first time a comparative perspective on the Central European Academies of Sciences during the Cold War. The overarching focus lies on the one hand on continuities and ruptures within the academies and on the other hand on commonalities and differences between the ‘Western’ and Socialist models of the academy. The academies of the Socialist type were soon expanded into comprehensive carriers of science and scholarship, while the ‘Western’ academies remained purely societies of scholars. The Austrian Academy of Sciences occupies a middle position between these two models. Many of the findings on the academies of East Central Europe during the Cold War presented in this volume are here made accessible in a Western European language for the first time. The innovative conception of a transnational comparison opens up new scholarly terrain and is intended to offer impulses for further research in the future.



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