<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><?xml-stylesheet href="../../../nl/style/nlextra.xsl" type="text/xsl"?><Name xmlns:NS1="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns="http://hw.oeaw.ac.at/nl" type="Nachname" NS1:schemaLocation="http://hw.oeaw.ac.at/nl http://hw.oeaw.ac.at/famos/famos.xsd"><Schreibname>Fletzberger</Schreibname><Eintrag><Haupttext xml:space="preserve">
<Etymologie><Reihung>1</Reihung>. <Namensart>Wohnstättenname</Namensart> mit dem Suffix <Suffix>-er</Suffix>  zu mhd. <Etymongruppe><Etymonsprache>mhd.</Etymonsprache><Etymon>vletz</Etymon></Etymongruppe> &gt;geebneter Boden, Tenne, Hausflur, Stubenboden, Grund, Stubenboden&lt; später auch allgemein &gt;räumliche Breite, Ausdehnung&lt; und mhd. <Etymongruppe><Etymonsprache>mhd.</Etymonsprache><Etymon>bërc</Etymon></Etymongruppe> &gt;Berg&lt; für jemanden, der bei oder an einem Flötzberg bzw. einem Flötzgebirge (einem Berg, der aus mehreren horizontal gelagerten Erd- und Steinschichten besteht), siedelte. </Etymologie><Etymologie><Reihung>2</Reihung>. Gelegentlich auch <Namensart>Berufsübername</Namensart> zu dem bergmännischen Fachterminus Flötzberg (und den unter Punkt 1 erläuterten Etyma) nach der Art der Gesteinsschichtung eines Gebirges für jemanden, der im Flötzbergbau tätig war und danach benannt wurde.</Etymologie><Absatz>In <Geo>Österreich</Geo> ist der Familienname vor allem in <Geo>Niederösterreich</Geo>, <Geo>Wien</Geo> und <Geo>Salzburg</Geo> verbreitet. </Absatz></Haupttext></Eintrag><Name_bereinigt>Fletzberger</Name_bereinigt><Autor><Autortyp>Online-Redaktion</Autortyp><Kuerzel>AL</Kuerzel><Autorname>NA</Autorname></Autor></Name>
