Leopold Auer - Eva Ortlieb (Hg.) - Ellen Franke (Mitarbeit)


Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 1 / 2013




Thomas Olechowski
ist ao. Professor an der Universität Wien und wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.


ISSN 2221-8890 Print Edition
ISSN 2224-4905 Online Edition
ISBN 978-3-7001-7432-5 Print Edition
ISBN 978-3-7001-7504-9 Online Edition

Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 2013/1 
2013,  297 Seiten, 30x21cm, broschiert
€  59,00   

Hans-Jürgen BECKER (Regensburg)
Die Entwicklung der Appellation im kanonischen Recht Von der klassischen Periode bis zur nach-tridentinischen Epoche

Susanne LEPSIUS (München)
Appellationen vor weltlichen Gerichten in Italien (13. - 15.Jahrhundert) Theorie der Juristen und kommunale Prozesspraxis

Heiner LÜCK (Halle an der Saale)
Appellationsprivilegien als Gestaltungsfaktoren der Gerichtsverfassung im Alten Reich

Bernd SCHILDT (Bochum)
Das Reichskammergericht als oberste Rechtsmittelinstanz im Reich

Karin NEHLSEN-VON STRYK (Freiburg)
Appellation und Nichtigkeitsklage aus der Sicht der frühen Kameralistik

Wolfgang SELLERT (Göttingen)
Prozessrechtliche Aspekte zur Appellation an den Reichshofrat

Ellen FRANKE (Wien)
Bene appellatum et male iudicatum. Appellationen an den Reichshofrat in der Mitte des 17. Jahrhunderts an Beispielen aus dem Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis

Verena KASPER-MARIENBERG (Graz)
Daß in erster Instanz übel und widerrechtlich gesprochen [...]. Zur Rechtspraxis und Funktionsweise von Appellationen am Reichshofrat im Kontext jüdisch-nichtjüdischer Konflikte in Frankfurt am Main im 18. Jahrhundert

Jürgen WEITZEL (Würzburg)
Der Reichshofrat und das irreguläre Beschneiden des Rechtsmittels der Appellation

Matthias SCHNETTGER (Mainz)
Appellationen aus Reichsitalien Ein Konfliktfeld zwischen Reichshofrat und Plenipotenz

Eva ORTLIEB (Wien)
Der Reichshofrat als Revisionsgericht für Österreich

Alain WIJFFELS (Leiden, Lille, Louvain-la-Neuve) Appellationen am Großen Rat von Mecheln

Petr KREUZ (Prag)
Das Appellationsgericht in Prag 1548 - 1783 Forschung, Quellen und historische Entwicklung

Thomas LAU (Fribourg)
Die Tagsatzung als Appellationsgericht

Stefan Andreas STODOLKOWITZ (Celle)
Das Rechtsmittel der Appellation am Oberappellationsgericht Celle

Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

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ISBN 978-3-7001-7504-9
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Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 2013/1 
2013,  297 Seiten, 30x21cm, broschiert
€  59,00   
Open access

Thomas Olechowski
ist ao. Professor an der Universität Wien und wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Jürgen Weitzel
PDF Icon  Der Reichshofrat und das irreguläre Beschneiden des Rechtsmittels der Appellation ()
S.  163 - 174
doi:10.1553/BRGOE2013-1s163

Open access
Abstract:
Reichshofrat und Reichskammergericht bekämpften rechtswidrige Maßnahmen und Normen, die das Recht der Appellation an die Reichsgerichte einschränkten. Der Reichshofrat war allerdings nicht nur Gericht, sondern auch Rat des Kaisers. Als solcher konnte er auch tätig werden, wenn kein Appellationsprozess anhängig war. Zwischen 1495 und 1555 trug der Reichshofrat zur Konsolidierung des neuen Instruments der Appellation bei. Später entschied er Anträge von Fürsten und Städten auf neue oder erweiterte Appellationsprivilegien. Durch Geleitbriefe stärkte der Reichshofrat ganz generell das Recht und das gerichtliches Verfahren. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kontrollierte und rügte er massiv Fürsten und Städte, wenn sie die Regeln der Rechtsprechung verletzten. Seine Sensibilität für das Problem der illegalen Appellationsverbote und sein Erfolg in deren Bekämpfung variierten nach den jeweiligen Umständen.

Published Online:  2013/05/21 12:59:17
Object Identifier:  0xc1aa500e 0x002e399a

Hans-Jürgen BECKER (Regensburg)
Die Entwicklung der Appellation im kanonischen Recht Von der klassischen Periode bis zur nach-tridentinischen Epoche

Susanne LEPSIUS (München)
Appellationen vor weltlichen Gerichten in Italien (13. - 15.Jahrhundert) Theorie der Juristen und kommunale Prozesspraxis

Heiner LÜCK (Halle an der Saale)
Appellationsprivilegien als Gestaltungsfaktoren der Gerichtsverfassung im Alten Reich

Bernd SCHILDT (Bochum)
Das Reichskammergericht als oberste Rechtsmittelinstanz im Reich

Karin NEHLSEN-VON STRYK (Freiburg)
Appellation und Nichtigkeitsklage aus der Sicht der frühen Kameralistik

Wolfgang SELLERT (Göttingen)
Prozessrechtliche Aspekte zur Appellation an den Reichshofrat

Ellen FRANKE (Wien)
Bene appellatum et male iudicatum. Appellationen an den Reichshofrat in der Mitte des 17. Jahrhunderts an Beispielen aus dem Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis

Verena KASPER-MARIENBERG (Graz)
Daß in erster Instanz übel und widerrechtlich gesprochen [...]. Zur Rechtspraxis und Funktionsweise von Appellationen am Reichshofrat im Kontext jüdisch-nichtjüdischer Konflikte in Frankfurt am Main im 18. Jahrhundert

Jürgen WEITZEL (Würzburg)
Der Reichshofrat und das irreguläre Beschneiden des Rechtsmittels der Appellation

Matthias SCHNETTGER (Mainz)
Appellationen aus Reichsitalien Ein Konfliktfeld zwischen Reichshofrat und Plenipotenz

Eva ORTLIEB (Wien)
Der Reichshofrat als Revisionsgericht für Österreich

Alain WIJFFELS (Leiden, Lille, Louvain-la-Neuve) Appellationen am Großen Rat von Mecheln

Petr KREUZ (Prag)
Das Appellationsgericht in Prag 1548 - 1783 Forschung, Quellen und historische Entwicklung

Thomas LAU (Fribourg)
Die Tagsatzung als Appellationsgericht

Stefan Andreas STODOLKOWITZ (Celle)
Das Rechtsmittel der Appellation am Oberappellationsgericht Celle

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