Bild

Matilda in der Humangeographie: Gender Citation Gap und Zitierpartikularismus

    Malte Steinbrink, Philipp Aufenvenne, Christian Haase, Max Pochadt

GW Unterricht 169 (1/2023), pp. 5-21, 2023/03/23

doi: 10.1553/gw-unterricht169s5

doi: 10.1553/gw-unterricht169s5


PDF
X
BibTEX-Export:

X
EndNote/Zotero-Export:

X
RIS-Export:

X 
Researchgate-Export (COinS)

Permanent QR-Code

doi:10.1553/gw-unterricht169s5



doi:10.1553/gw-unterricht169s5

Abstract

Vergeschlechtlichte Ungleichheiten in der Wissenschaft sind seit langem bekannt und bestehen trotz aller Gegenmaßnahmen fort. Gender Gaps zeigen sich nicht nur in der universitären Personalstruktur, sondern auch in der Wissenschaftspraxis: Akademische Leistungen von Frauen erhalten oft weniger Anerkennung. Hierfür hat sich die Bezeichnung Matilda-Effekt etabliert. Dieser Beitrag nimmt die für die Reputationsverteilung zentrale Praxis des Zitierens netzwerkanalytisch in den Blick und fragt, ob es in der deutschsprachigen Humangeographie einen Gender Citation Gap gibt.

Keywords: Gender Citation Gap, Matilda-Effekt, Geschlechterungleichheit, Netzwerkanalyse, Wissenschaftsforschung