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<MR id="a2-b5">
	<Titel>
		<Name>Das Ministerium Schwarzenberg</Name>
		<Titel>
			<Name>Band 5<br /> 4. Juni 1851 – 5. April 1852 </Name>
		</Titel>
	</Titel>

	<Kapitel id="a2-b5-start">
		<Titel>
			<Name>Online Edition </Name>
		</Titel>
		<p align="center">
			Bearbeitet und eingeleitet von <br /><bio>Thomas Kletečka</bio> und <bio>Anatol Schmied-Kowarzik</bio>
		</p>
		<p align="center">Redaktion <br /><bio>Stefan Malfèr</bio><br /><br /></p>
		<p>Der vorliegende Band dokumentiert die Schlußphase der ersten konstitutionellen Ära der Habsburgermonarchie. Mit den Erlässen vom 20. 8. 1851 wurde die Ministerverantwortlichkeit als ausschließend dem Kaiser gegenüber bestehend definiert und der Auftrag zur Verfassungsrevision gegeben. Mit den Patenten vom 31. 12. 1851, dem sogenannten „Silvesterpatent“, wurde die Verfassung selbst außer Kraft gesetzt. Die Gewaltenteilung war aufgehoben, Österreich wurde wieder absolut regiert.</p>
		<p>Dennoch wurde das Rad der Zeit nicht vollständig zurückgedreht. Die Reformen auf dem Gebiet der Verwaltung, der Justiz, der Wirtschaft und des Sozialwesens wurden fortgeführt, allerdings nun nach den am 31. 12. 1851 festgelegten „Grundsätzen“. Zunächst wurde die staatliche Verwaltung organisiert, nämlich die Bezirksämter und die Statthaltereien. Die Strafprozeßordnung wurde revidiert. Daneben wurden u. a. die Aufhebung der Avitizität in Ungarn, ein neuer Zolltarif, das Forstgesetz und ein liberaleres Patentgesetz in Angriff genommen.</p>
		<p>Der neoabsolutistische Umbau war in vollem Gang, als Felix Fürst zu Schwarzenberg am 5. 4. 1852 an den Folgen eines Schlaganfalles starb. Der Tod des ersten Ministerpräsidenten Kaiser Franz Josephs I. bedeutete nicht nur das Ende eines Kabinetts, sondern das (vorläufige) Ende der Regierung als (mit)bestimmender Machtfaktor.</p>	
	</Kapitel>
	
	<Metadaten>
		<Publikation datum="2013">Das Ministerium Schwarzenberg, Band 5 (1. Serie, II. Abt.)</Publikation>
		<!-- Danksagung>Mit Unterstützung des Bundesminister&#173;iums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, 
		des Fonds zur Förderung der wissenschaft&#173;lichen Forschung in Österreich 
		und der Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien. </Danksagung -->
		<!-- Danksagung>Die Aufbereitung als Web-Publikation erfolgte mit Eigenmittel des Verlages <br />
		der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. </Danksagung -->
		<!-- Danksagung>Die Aufbereitung als Web-Publikation erfolgte mit Unterstützung des Rotary <br />
		Clubs Bruck-Neusiedl.<p align="center"> <img src="../_img/rotary-logo.jpg." width="50"/></p></Danksagung -->
	</Metadaten>
</MR>