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<MR id="a3-b1">
	<Titel>
		<Name>Das Ministerium Buol–Schauenstein</Name>
		<Titel>
			<Name>  Band 1  <br /> 14. April 1852–13. März 1853 </Name>
		</Titel>
	</Titel>

	<Kapitel id="a3-b1-start">
		<Titel>
			<Name>Online Edition </Name>
		</Titel>
		<p align="center">Bearbeitet von<br /><bio> Waltraud Heindl</bio></p>
		<p> </p>
		<p>Der Beginn der Wirksamkeit der Regierung Buol-Schauenstein fällt mit der Festigung des neoabsolutistischen Systems in Österreich zusammen. Nach der schrittweisen Beseitigung der konstitutionellen Einrichtungen wird nun auch der „Ministerrat“ fast vollständig entmachtet und in eine „Ministerkonferenz“ mit rein beratender Funktion umgewandelt. Diese „Ministerkonferenz“ wendet sich allerdings auch als bloß beratendes Organ neben dem unter der Leitung Kübecks stehenden Reichsrat mit beträchtlichem Einsatz der Aufgabe der Reorganisierung der nach den Wirren von 1848 zerrütteten Donaumonarchie zu: die Grundentlastung wird fortgeführt, die politischen und die Gerichtsbehörden werden organisiert, die Unterrichts- und die Universitätsreform sowie die finanzielle Sanierung des Staates werden in Angriff genommen, die Aussöhnung mit Ungarn wird eingeleitet.</p>
		<p>Alle diese Fragen finden in den Protokollen des vorliegenden Bandes ihren Niederschlag. Als Dokumente der Behördengeschichte und der Kanzleitechnik jener Zeit geben sie Einblick in die strukturellen Probleme des neoabsolutistischen Staates: Einflußsphären werden offenbar, Machtverhältnisse werden abgegrenzt, Akte der politischen Willensbildung treten zutage.</p>
	</Kapitel>
	<Metadaten>
		<Publikation datum="1975">Das Ministerium Buol–Schauenstein, Band 1 (1. Serie, III. Abt.)</Publikation>
		<Danksagung> </Danksagung>
	</Metadaten>
</MR>
