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<MR id="a5-b6">
	<Titel>
		<Name>Die Ministerien Erzherzog Rainer und Mensdorff</Name>
		<Titel>
			<Name>Band 6<br /> 4. Mai 1863–12. Oktober 1863 </Name>
		</Titel>
	</Titel>

	<Kapitel id="a5-b6-start">
		<Titel>
			<Name>Online Edition </Name>
		</Titel>
		<p align="center">Bearbeitet von<br /><bio>Thomas Kletečka</bio> und <bio>Klaus Koch</bio></p>
		<p>&#160;</p>
		<p>1863 rückt Siebenbürgen zu einem zentralen Anliegen der Schmerlingschen Regierungspolitik auf, nachdem eine Lösung des ungarischen Verfassungskonfliktes auch vor der Eröffnung der zweiten Reichsratssession nicht in Aussicht steht. Die außenpolitischen Debatten des Ministerrates werden vom polnischen Aufstand und von der immer brisanter werdenden Deutschen Bundesreformfrage beherrscht. Letztere erhält durch die Einberufung des Frankfurter Fürstentages eine neue Dynamik.</p>
		<p>Zugleich findet die legislative Umsetzung liberaler Ideen ihre Fortsetzung in Form der Diskussion über das Strafrecht und die Wirtschaftsgesetzgebung, wie beispielsweise die Regelung des Wucher- und Konkurswesens.</p>
	</Kapitel>
	<Metadaten>
		<Publikation datum="1989">Die Ministerien Erzherzog Rainer und Mensdorff, Band 6 (1. Serie, V. Abt.)</Publikation>
		<Danksagung> </Danksagung>
	</Metadaten>
</MR>
