<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><?xml-stylesheet href="../../../nl/style/nlextra.xsl" type="text/xsl"?><Name xmlns:NS1="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns="http://hw.oeaw.ac.at/nl" type="Nachname" NS1:schemaLocation="http://hw.oeaw.ac.at/nl http://hw.oeaw.ac.at/famos/famos.xsd"><Schreibname>Brennessel</Schreibname><Eintrag><Haupttext xml:space="preserve">
<Etymologie><Reihung>1</Reihung>.  <Namensart>Übername</Namensart> zu mhd. <Etymongruppe><Etymonsprache>mhd.</Etymonsprache><Etymon>nezzel</Etymon></Etymongruppe> &gt;Nessel&lt; und mhd. <Etymongruppe><Etymonsprache>mhd.</Etymonsprache><Etymon>brennen</Etymon></Etymongruppe> &gt;brennen&lt; bzw. zum Pflanzennamen Brennessel  (vgl. in der Botanik die Familie der Brennesselgewächse, Urticaceae) für jemanden, der Brennnesseln verarbeitete oder in übertragenem Sinne besonders lästig, zudringlich und unangenehm war (da die Berührung mit der Pflanze zu Ausschlägen und Juckreiz führt). Im Diebesjargon ist Brennessel für einen besonders zudringlichen Menschen belegt. <Etymologie><Reihung>2</Reihung>. <Namensart>Berufsübername</Namensart> zum selben Etymon für jemanden, der beruflich mit Brennnesseln zu tun hatte wie z. B. ein Kräuterhändler oder Zubereiter von Heilmitteln oder ein Koch. Die Brennnessel galt und gilt u. a. als Heilmittel gegen Husten, Lungenerkrankungen oder zur Entschlackung und wird außerdem bis heute in der Küche verwendet.</Etymologie></Etymologie> </Haupttext></Eintrag><Name_bereinigt>Brennesel</Name_bereinigt><Autor><Autortyp>Online-Redaktion</Autortyp><Kuerzel>AL</Kuerzel><Autorname>NA</Autorname></Autor></Name>